Wechseljahre ungeschminkt: Meine Erfahrungen & was mir heute guttut

Was sind eigentlich die Wechseljahre?
Die Wechseljahre sind keine einzelne Nacht, in der plötzlich die Periode verschwindet und dafür die Hitzewallung einzieht. Sie sind eine längere Phase der hormonellen Veränderung – medizinisch Klimakterium genannt. Die Menopause dagegen bezeichnet genau genommen nur die letzte Monatsblutung.
Diese Umstellung kann bereits Jahre vor der letzten Periode beginnen. Deshalb kann eine Frau noch regelmäßig ihre Regelblutung bekommen und trotzdem schon Veränderungen bemerken, die zu dieser Lebensphase passen. Genau das sorgt häufig für Verwirrung: Viele von uns haben gelernt, dass die Wechseljahre erst dann beginnen, wenn die Periode unregelmäßig wird oder ganz ausbleibt.
Und dann sitzt du da, schläfst plötzlich schlechter, wachst regelmäßig mitten in der Nacht auf, bist dünnhäutiger und gereizter als früher oder suchst zum dritten Mal dein Handy. Du vergisst, was du gerade noch sagen wolltest oder warum du eigentlich in den Raum gegangen bist – und denkst nicht eine Sekunde an Hormone.
Meine Wechseljahre Erfahrungen – was sich verändert hat
Gerade persönliche Wechseljahre Erfahrungen zeigen, wie unterschiedlich sich diese Lebensphase anfühlen kann. Was die eine Frau kaum bemerkt, kann bei einer anderen den Alltag deutlich beeinflussen.
Die Phasen der Wechseljahre
Im Alltag begegnen dir vor allem drei Begriffe: Perimenopause, Menopause und Postmenopause. Sie beschreiben unterschiedliche Abschnitte der hormonellen Umstellung.
Wann diese Veränderungen beginnen, ist individuell. Mit zunehmendem Alter nimmt die Zahl der verfügbaren Eizellen ab, Eisprünge können seltener werden und die Hormonproduktion verändert sich. Manche Frauen bemerken davon früh etwas, andere deutlich später.
Frühe und späte Perimenopause
Die Perimenopause lässt sich grob in eine frühe und eine späte Phase einteilen. In der frühen Perimenopause können sich besonders Progesteron und das Zusammenspiel der Sexualhormone verändern. Die Werte können schwanken – und genauso unterschiedlich kann sich diese Zeit anfühlen.
Mögliche Symptome in der frühen Perimenopause
Schlafstörungen
Veränderungen der Periode oder Zwischenblutungen
PMS und Stimmungsschwankungen
Brustspannen
Wassereinlagerungen
Gewichtsveränderungen
Blähbauch
Migräne oder Kopfschmerzen
Mögliche Symptome in der späten Perimenopause
Später können Zyklusveränderungen deutlicher werden. Gleichzeitig können Beschwerden dazukommen, die viele Frauen eher mit den Wechseljahren verbinden.
Die Periode wird unregelmäßiger oder bleibt zeitweise aus
Die Zykluslänge verändert sich
Stärkere oder länger anhaltende Blutungen können vorkommen
Schwitzen oder Hitzewallungen
Libidoveränderungen
Scheidentrockenheit
Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme oder die berühmte „Watte im Kopf“
Oft fällt der Groschen erst bei Hitzewallungen oder einer ausbleibenden Periode. Rückblickend merken viele Frauen dann: Da war vorher schon einiges los. Genau diese weniger offensichtlichen Veränderungen möchte ich hier sichtbar machen – ohne aus jedem schlechten Tag gleich ein Hormonproblem zu machen.
Menopause – die letzte Menstruation
Die Menopause ist der Zeitpunkt der letzten Monatsblutung. Sicher feststellen lässt sie sich erst im Rückblick: Wenn zwölf Monate lang keine weitere Blutung aufgetreten ist, gilt die letzte Blutung als Menopause. Danach beginnt die Postmenopause.
Postmenopause
Nach der Menopause bleiben die Spiegel von Progesteron und Östradiol auf einem niedrigeren Niveau. Die großen zyklusbedingten Schwankungen nehmen ab, trotzdem können Beschwerden weiterbestehen oder sich verändern.
Gerade beim Thema Hormontherapie erleben viele Frauen Unsicherheit: Welche Möglichkeiten gibt es? Was passt zu mir? Was sind Nutzen und Risiken? Solche Entscheidungen gehören in ein individuelles Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt, der sich mit dieser Lebensphase und der persönlichen Krankengeschichte auskennt.
Mir ist dabei eines wichtig: Du musst Hormone weder grundsätzlich gut finden noch grundsätzlich ablehnen. Gute Informationen sollen dir helfen, gemeinsam mit medizinischen Fachpersonen eine Entscheidung zu treffen, die zu dir und deiner persönlichen Situation passt.
Wechseljahre-Guide – mein Fahrplan bei ersten Veränderungen
Was kannst du selbst tun, wenn du merkst: Irgendetwas ist anders? Wie bereitest du dich auf ein Arztgespräch vor? Welche Fragen möchtest du klären – und was kannst du unabhängig von einer Hormontherapie für gesundes Älterwerden tun?
Genau dafür ist dieser Guide gedacht. Nicht als medizinische Diagnose, sondern als Orientierung, damit du informierter ins Gespräch gehst und deinen eigenen Körper genauer beobachten kannst.
Diesen Guide kannst du dir hier kostenlos herunterladen. (ab 15.10.26)
Meine Life-Hacks für die Wechseljahre
1. Informiere dich aus guten Quellen. Auf meiner Leseliste stehen unter anderem „Woman on Fire“ von Dr. Sheila de Liz, das Hormoncoaching von Marianne Krug und „Wissen wirkt!“ von Dr. med. Silke Hoppe. Als Podcast-Tipps: „Meno an mich“, „Meimio“ und „Meno Queens“. Und natürlich findest du auch auf meinem Instagram-Account regelmäßig Erfahrungen, Wissen und echte 40+-Momente.
2. Wenn du eine Hormontherapie erwägst, such dir eine Ärztin oder einen Arzt, bei der oder dem du dich fachlich gut aufgehoben fühlst. Spezialisierte Verzeichnisse wie Wexxeljahre oder Hormoncoach können bei der Suche helfen. Wenn du merkst, dass deine Fragen nicht ernst genommen oder nicht ausreichend beantwortet werden, darfst du dir eine zweite Meinung holen. Schau auch regelmäßig auf meinem Instagram-Account vorbei, wo ich immer wieder gute Adressen sammle.
3. Führe vor deinem Arzttermin ein Wechseljahre-Tagebuch. Notiere Symptome, Veränderungen, Zyklus und Blutungen so konkret wie möglich. Eine ausführliche Vorlage bekommst du in meinem Wechseljahre-Guide.
4. Nimm deine Aufzeichnungen mit zum Arztgespräch. Sie sind wichtige Informationen für die medizinische Einordnung. Ob Laboruntersuchungen sinnvoll sind, sollte individuell entschieden werden.
5. Welche Werte in deiner persönlichen Situation relevant sein können, findest du als Übersicht in meinem Wechseljahre-Guide. Die medizinische Bewertung gehört in fachkundige Hände.
6. Auch bei der Wahl einer Therapie oder eines Präparats gibt es keine Lösung, die automatisch für jede Frau passt. Im Guide findest du eine Übersicht, mit der du dich auf das Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt vorbereiten kannst.
7. Wenn du eine Therapie begonnen hast, beobachte dein Wohlbefinden. Besprich Veränderungen, Nebenwirkungen oder offene Fragen mit deiner behandelnden Praxis. Dosierungen solltest du nicht auf eigene Faust verändern.
8. Vergleiche dich nicht ständig mit anderen Frauen. Was deiner Freundin hilft, muss nicht automatisch das Richtige für dich sein. Deine Beschwerden, deine Vorgeschichte und deine Bedürfnisse zählen. Genau deshalb können Wechseljahre Erfahrungen von Frau zu Frau so unterschiedlich sein.
9. Du möchtest keine Hormontherapie? Auch das ist eine persönliche Entscheidung. Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stressmanagement und weitere gesundheitsfördernde Gewohnheiten bleiben unabhängig davon wichtige Themen. Bei Vorerkrankungen oder einem erhöhten individuellen Risiko sollte die Frage einer Hormontherapie unbedingt ärztlich geklärt werden, da für die ärztliche Beurteilung wichtig ist, ob eine solche Therapie für dich überhaupt infrage kommt.
Wechseljahre-Guide – die Kraft der Pflanzen nutzen
Für mich gehören zu einem bewussten Umgang mit dieser Lebensphase auch Ernährung, Bewegung, Schlaf und die Frage, welche ausgewählten Pflanzenextrakte und Nährstoffe sinnvoll in den Alltag integriert werden können.
Es gibt bei RINGANA, meiner Lieblingsmarke für Frauen in der Lebensmitte, drei natürliche Produkte mit Pflanzenextrakten, die ich in dieser Lebensphase besonders spannend finde. So viele Frauen aus meiner Community schwören darauf! Die Pflanzenextrakte gehören für mich sowas von in diesen Wechseljahre-Guide.
Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel sind keine Behandlung von schweren Wechseljahresbeschwerden und ersetzen weder eine ausgewogene Ernährung noch medizinische Beratung. Gerade wenn du Medikamente einnimmst oder Vorerkrankungen hast, kläre die Einnahme bitte vorher fachlich ab.
Warum Shatavari hier besonders interessant ist
Shatavariwurzel-Extrakt
Shatavari gilt im Ayurveda seit Jahrhunderten als klassische Frauenpflanze. Die Wurzel wurde traditionell in unterschiedlichen Lebensphasen von Frauen eingesetzt und mit weiblichem Wohlbefinden, Vitalität und Balance verbunden.
Besonders interessant sind die enthaltenen Saponine. Der Shatavari-Extrakt z. B. in CAPS fem enthält einen fest definierten Gehalt dieser sekundären Pflanzenstoffe.
Gerade die lange Tradition der Pflanze macht sie für mich in den Wechseljahren so spannend: Schon lange bevor wir über Hormone, Perimenopause oder Menopause in unserer heutigen Form gesprochen haben, nutzten Menschen, z. B. in Indien, Pflanzen wie Shatavari gezielt für das weibliche Wohlbefinden.
Damiana-Blätter-Extrakt
Damiana wurde bereits von Maya und Azteken genutzt und spielte dort traditionell bei Themen rund um Vitalität und sexuelle Energie eine große Rolle. Der z. B. in CAPS fem enthaltene Liboost® Damiana-Blätter-Extrakt enthält einen fest definierten Gehalt an Flavonoiden.
Altes Pflanzenwissen + moderne standardisierte Extrakte + ausgewählte Nährstoffe: Das bieten dir diese drei Lieblingsprodukte, die ich dir begleitend und unterstützend von ganzem Herzen empfehle.
Clean – Organic – Pflanzenkraft
1. CAPS fem
CAPS fem kombiniert verschiedene Pflanzenextrakte mit Magnesium, Vitamin C, Eisen und Folat. Magnesium, Vitamin C und Eisen tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei; Magnesium und Vitamin C unterstützen außerdem den normalen Energiestoffwechsel.
Weitere Bestandteile
Liboost® Damiana-Blätter-Extrakt – standardisiert auf Flavonoide; Damiana hat eine lange traditionelle Verwendung rund um Vitalität und Sexualität.
Zitronenmelissen-Extrakt – traditionell mit Ruhe und Entspannung verbunden.
Pycnogenol® Kiefernrinden-Extrakt – enthält einen definierten Gehalt an Procyanidinen (OPC).
Folat aus Quatrefolic® – eine biologisch aktive Folatform; Folat trägt zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei.
Magnesium, Vitamin C und Eisen – tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
2. CAPS moodoo
Es gibt Tage, da ist die eigene Geduld gefühlt schon vor dem ersten Kaffee aufgebraucht. CAPS moodoo kombiniert Pflanzenextrakte mit ausgewählten Nährstoffen. Magnesium trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei; mehrere enthaltene B-Vitamine unterstützen unter anderem die normale Funktion des Nervensystems beziehungsweise tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
Ausgewählte Bestandteile
KSM-66 Ashwagandha®-Wurzel-Extrakt – ein standardisierter Extrakt mit Withanoliden; Ashwagandha wird traditionell im Ayurveda verwendet.
Safr’Inside™ Safran-Extrakt – standardisiert auf charakteristische Safranbestandteile und traditionell in verschiedenen Kulturen verwendet.
Serenzo™ Orangenschalen-Extrakt – standardisiert auf Limonen.
Schisandrabeeren-Extrakt – standardisiert auf Schisandrine.
Magnesium – trägt zur normalen psychischen Funktion bei.
Cultavit® Buchweizenkeimpulver mit B-Vitaminen – verschiedene B-Vitamine unterstützen Nervensystem, Energiestoffwechsel beziehungsweise die Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.
3. RINGANAisi
RINGANAisi ist ein kleiner Drink für den Abend und für mich die passende Ergänzung, wenn das Thema Runterfahren und Abendroutine im Mittelpunkt steht. Die Rezeptur kombiniert Fruchtkonzentrate und verschiedene Pflanzenextrakte mit Vitamin C.
Ausgewählte Bestandteile
Saftkonzentrate aus Süßkirsche, Sauerkirsche und Aronia – liefern verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe; Sauerkirschen enthalten natürlicherweise Melatonin.
Extrakte aus Zitronenmelisse, Winterlindenblüten und Passionsblume – enthalten pflanzliche Flavonoide.
KSM-66 Ashwagandha®-Wurzel-Extrakt – standardisiert auf Withanolide.
cognitaven® Grüner-Hafer-Extrakt – ein standardisierter Pflanzenextrakt.
Vitamin C – trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei.
Mit dem Gutscheincode "katjuscha20" erhältst du 20 € Rabatt auf deine erste Bestellung. (MBW 50 €).
Wechseljahrebeschwerden - Zum Schluss
Ich hoffe, dieser Wechseljahre-Guide hilft dir dabei, deinen Körper ein bisschen besser zu verstehen, die richtigen Fragen zu stellen und deinen eigenen Weg durch diese Lebensphase zu finden.
Wir müssen die Wechseljahre weder kleinreden noch dramatisieren. Wir dürfen hinschauen, uns informieren, Zusammenhänge besser verstehen und bewusst entscheiden, was uns in dieser Lebensphase guttut.
Midlife Glow statt Midlife Crisis,
Katja
deine Wechseljahre-Beraterin i.A.
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